Brillen

Brillen für die Bildschirmarbeit

Eins muss uns klar sein: Unsere Augen wurden nicht für die Bildschirmarbeit geschaffen. Unsere Augen wollen umherschweifen, in die Ferne sehen, fokussieren und dann wieder im Weitwinkel blicken… sprich: immer in Bewegung sein. Bei der Computerarbeit aber schauen wir immer auf einen Punkt in kurzer Distanz. Das verspannt die Muskeln und erzeugt Fehlsichtigkeit.

Ein weiterer Faktor ist die Hintergrundbeleuchtung des Monitors. LED Dioden erzeugen künstliches Licht, das in seiner energetischen Zusammensetzung für unser Auge ungewohnt und sogar schädlich ist. Besonders das hochfrequente Blaulicht ist nicht nur für unser Sehorgan, sondern für den gesamten menschlichen Organismus belastend.

Brillen bieten dir Schutz vor dem schädlichen Blaulicht und entlasten die Augen bei der Computerarbeit. Ich möchte dir nachfolgend verschiedene Varianten aufzeigen.

4 Brillen für die Computerarbeit

Inhalt:

  1. Brillen mit Sehstärke
  2. Arbeitsplatzbrillen
  3. Blaufilterbrillen
  4. Rasterbrillen

1. Brillen mit Sehstärke

Wenn Kopf und Augen bei der Bildschirmarbeit schmerzen, kann das an einer Sehschwäche liegen. Wenn die Augen nicht auf die Entfernung fokussieren können, in der der Bildschirm steht, verschwimmt das Bild. Um trotzdem klar sehen und Texte lesen zu können, muss man die Augen stark anstrengen.
Ein Besuch beim Optiker kann gequälten Augen manchmal schon sehr viel Erleichterung verschaffen.
Um die Augen bestmöglich zu entlasten, sollten die Gläser superentspiegelt sein. Das gibt freie Sicht ohne störende Lichtreflektionen.

2. Arbeitsplatzbrillen bzw. Bildschirmbrillen

Wer im Alltag bereits auf eine Sehstärkenbrille angewiesen ist, könnte auch eine Arbeitsplatzbrille in Erwägung ziehen.

Da Gleitsichtbrillen im Nahbereich für bis ca. 35 cm eingeschliffen sind, leisten sie bei der Computerarbeit keine Hilfe. Zudem liegt der Nahbereich im unteren Sichtbereich der Brille, was eine falsche Körperhaltung und dadurch wiederum Haltungsschäden begünstigen kann. Arbeitsplatzbrillen oder Bildschirmbrillen haben hingegen einen größeren Nah- und Zwischenbereich im Vergleich zu Gleitsichtbrillen und sind speziell für eine Distanz von 40 bis 80 cm angefertigt.
Man hat aber auch unter den Bildschirmbrillen die Auswahl aus Einstärken-, Zweistärken- und Gleitsichtbrillen und kann hiervon die Richtige für sich wählen.
So hat man Monitor, Tatstatur und Schreibtisch immer gut im Blick.

Übrigens: Die Kosten für eine notwendige Arbeitsplatzbrille müssen laut der Bildschirmarbeitsverordung vom Arbeitgeber übernommen werden.

3. Blaufilterbrillen

Selbst die integrierten Blaulichtfilter eines Monitors bieten niemals hundertprozentigen Schutz vor blauem Licht. Deswegen ist ein zusätzlicher Schutz zu empfehlen.

Für Sehstärkenbrillen gibt es spezielle Beschichtungen, die das blaue Licht, oder auch HEV-Licht (engl. High Energy Visible) genannt, reflektieren und somit das Auge davor schützen.

Es gibt aber auch Brillen mit Blaulichtfilter ohne Dioptrien zu kaufen. Diese Brillen werden auch „Gamerbrillen“ genannt. Genauso wie für Sonnenbrillen, gibt es auch hier unterschiedliche Lichtschutzfaktoren, die Blue Light Protection Factors (BLPF).

GUNNAR bietet eine große Auswahl an hochwertigen Gamer- und Computerbrillen, die die Bildschirmarbeit erleichtern oder für manch einen überhaupt erst wieder möglich machen.

4. Rasterbrillen

Statt der Brechkraft einer Sammellinse nutzen Rasterbrillen den sogenannten Lochblendeneffekt.
Hierfür werden Punktraster aus Kunststoff verwendet, durch welche das Licht gebündelt auf die Netzhaut geleitet wird. Dadurch wird die Schärfentiefe erhöht. Der selbe Effekt wird auch bei der Kamera mit einer kleinen Blende erreicht.

Rasterbrillen sind geeignet für das Betrachten von unbeweglichen Objekten wie beim Fernsehen, Lesen oder der Bildschirmarbeit.

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