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You are currently viewing Brille mit Blaulichtfilter | Ein Erfahrungsbericht

Brillen mit Blaulichtfilter werden hoch angepriesen. Besser für die Augen soll das sein, doch stimmt das wirklich? Ich habe den Test gemacht und mir eine Brille mit Sehstärke und Blaulichtfilter gekauft.

In diesem Erfahrungsbericht zeige ich, wie eine Erfahrung mit einer Blaulichtfilter-Brille war.

Was macht ein Blaulichtfilter?

Ein Blaulichtfilter bei einer Brille schützt die Augen vor schädlichem, kurzwelligem Blaulicht. Kurzwelliges erscheint in der Farbe Blau, während langwelliges Licht rot erscheint. Und eben dieses kurzwellige Licht soll schädlich für die Augen sein. Das gilt vor allem, wenn blaues Licht dauerhaft auf die Netzhaut trifft. Und eben dieses blaue Licht wird durch eine Brille mit Blaulichtfilter ausgefiltert.

Netzhautschäden, die vor allem langfristig auftreten, könnten mit einem Blaulichtfilter verhindert werden.

Ob und wie effektiv so ein Filter tatsächlich ist, ist noch nicht ausreichend belegt. In diesem Artikel geht ausschließlich um die eigene Erfahrung, die ich mit so einer Brille sammeln konnte.

Da ich die längste Zeit des Tages vor einem Computer sitze, bringe ich optimale Bedingungen mit, um eine Brille mit Blaulichtfilter zu testen.

Brennende Augen: So fing alles an

Eine neue Brille war schon lange überfällig. Deshalb bin ich zum Optiker und habe mir nach einem Sehtest eine neue Brille zugelegt. Aufgrund der täglichen Arbeit vorm Computer hatte ich in der letzten Zeit immer mal wieder Augenbrennen, kombiniert mit so einem Jucken. Das ging auch durch Reiben der Augen nicht weg und wurde nur noch schlimmer.

Das war der Hauptgrund, weshalb ich mich für die Brille mit Filter entschieden habe. Okay, zugegeben: Der Optiker hat schön Werbung dafür gemacht und ich bin drauf hereingefallen. Aber ich wollte es trotzdem.

Der Test

Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass durch die Blaufilterbrille alles eher gelblich erscheint. Es ist nicht richtig gelb, sondern nur ein wenig. Um das besser zu verstehen, habe ich unten mal ein Bild von meiner Brille eingefügt. Man kann erkennen, dass der Bildschirm hinter dem Brillenglas gelblich erscheint. Und das sieht man dann eben bei allem, was man sich so anschaut.

Wichtig: In der Realität sieht die Farbe noch etwas gelber aus, als auf dem Foto! Zwar nicht viel, aber immerhin. Das sollte man auf jeden Fall wissen, bevor man sich so eine Brille zulegt.

Brille mit Blaulichtfilter

Man gewöhnt sich an den Farbton und irgendwann stört es nicht mehr. Wenn ich allerdings meine andere Brille ohne Blaulichtfilter anziehe, finde ich den Farbton deutlich angenehmer, als mit Filter. Da ich mir diese Brille speziell für die Bildschirmarbeit gekauft habe, möchte ich darauf eingehen, was sie mir wirklich gebracht hat.

Kein Augenbrennen mehr

Nach etwa 2 Monaten ist das Augenbrennen verschwunden. Man muss wissen, dass ich etwa 10 Stunden lang am Computer sitze. Da sind meine Augen schon belastet, würde ich sagen. Ob es wirklich an dem Blaulichtfilter liegt, kann ich nicht sagen. Das Brennen ist aber definitiv verschwunden.

Zwischendrin hatte ich das noch ein paar Mal. Aber nach und nach ist es ganz verschwunden. Ich würde einfach mal behaupten, dass es an der Brille lag.

im Alltag trage ich allerdings meine andere Brille, weil diese angenehmer ist. Mein Tipp deshalb: Lege dir eine zweite, günstige Brille zu, wenn du im Alltag lieber die echten Farben sehen möchtest. Ansonsten kann ich Brillen mit Blaulichtfilter allen empfehlen, die lange vor dem Computer sitzen und Müdigkeit oder ein Augenbrennen verspüren. Es scheint zu helfen.

Erik Jeske

Als Maschinenbautechniker sitze ich den ganzen Tag vor dem Computer und entwickle Medizingeräte. Als Brillenträger ist es daher wichtig für mich, immer augenfreundlich zu arbeiten. Mit einem Bildschirm und der richtigen Bildschirmeinstellung tue ich meinen Augen etwas Gutes.